DAS FEUERWERK - Staatstheater Schwerin

K.S.: Gemeinsam mit dem Dramaturgen Manfred Brümmer und dem musikalischen Leiter Thomas Möckel habe ich eine Fassung für das niederdeutsche Ensemble "Fritz-Reuter-Bühne" und seine Gäste erstellt: U.a. Hardy Rudolz als Obolski und Marion Musiol als Iduna.

PRESSE:

Brilliant-"Feuerwerk" gezündet ...Kein Musical, eine musikalische Komödie mit Schauspielern, einer Band und Musical-Gästen hat Regisseur Klaus Seiffert hier inszeniert, ein Stück, das Elemente von Kabarett, Boulevard und auch Volkstheater in sich vereinigt, was, zusammengehalten von einer spritzigen Musik (an Piano und Pult Thomas Möckel), eine höchst unterhaltsame Melange ergibt... ein bißchen Zeitkritik gibt's mit dem Florett; die berühmten Lachmuskeln bekamen ausreichend zu tun..... Fazit: Die Reuters haben ein Brilliant-"Feuerwerk" von zweieinhalb Stunden ungetrübter Unterhaltung gezündet. Das Publikum dankte dafür mit lang anhaltenden Standing Ovations, zahlreichen Vorhängen und erklatschte sich sogar ein da capo.
(Schweriner Volkszeitung)

Was die Fritz-Reuter-Bühne da auf die Bretter gezaubert hat, kann man getrost als Großtat bezeichnen, obwohl es mit plattdeutschem Theater nur ganz nebenbei zu tun hat... Ein Regisseur, der in allen Sparten zu Hause ist, wurde in Klaus Seiffert gefunden, der zusammen mit Thomas Möckel ein richtig gutes, homogenes Ensemble formen konnte. Hardy Rudolz' Zirkusdirektor wurde seiner Rolle als Charmeur erwartungsgemäß gerecht. Marion Musiol als seine Frau Iduna war spielerisch und stimmlich schlicht eine Offenbarung.... Wer nur ein bisschen Ahnung von Tanzen, Singen und vor allem von Chor- und Ensemblearbeit hat, kann sich - nicht nur anhand ihrer großartigen Leistung - sondern an dem Zusammenspiel der gesamten Spießerfamilie vorstellen, wie viel Kraft und Arbeit dieses Projekt gekostet hat.. ..Und was das Beste ist: die sicherlich aufregenden und alle Kapazitäten fordernden Vorbereitungen waren der Aufführung keine Sekunde lang anzumerken. Locker, wohlklingend, amüsant und auch anrührend kam das alles über die Rampe. Klasse! Besser geht's nicht.
(Quickborn, Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur, Hamburg)

zum Vergrößern auf die Bilder klicken